So machst du deine wemakeit-Kampagne fit für Social Media

Mit Social Media kannst du dein Projekt bekannter und erfolgreicher machen. Laut einer aktuellen Studie nutzen drei Viertel aller Schweizer Facebook und die Hälfte Instagram. Auf Social Media tummeln sich also eine ganze Menge Projektunterstützer, oder anders gesagt: Eine Social-Media-Präsenz bedeutet für Projektinitianten bares Geld.

Ein bisschen Arbeit gehört allerdings schon dazu. Die Herausforderungen sind:

  • Die Aufmerksamkeitsspanne der Social-Media-Nutzer ist sehr kurz, dein Post muss sie innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde überzeugen.
  • Immer mehr Leute nutzen Facebook und Co. für ihre Werbezwecke, daher ist es schwierig, sich auf diesen Kanälen Gehör zu verschaffen.

Keine Sorge, wir helfen dir, in drei Schritten mit deiner Kampagne auf Social Media sichtbar zu werden und Unterstützer auf deine Projektseite zu holen.

Schritt 1: Wähle die richtigen Kanäle aus

Facebook und Instagram dominieren die Social-Media-Welt und weisen am meisten Nutzer auf. Beide Netzwerke haben Vor- und Nachteile.

Facebook:

  • ist nach wie vor das nutzerstärkste Social Network.
  • hat zunehmend ältere Nutzer.
  • ermöglicht es dir, den Link zu deiner Projektseite bequem zu teilen.
  • ist überflutet mit Inhalten, doch die Nutzer liken und kommentieren immer weniger.

Instagram:

  • wird zunehmend beliebter.
  • zieht ein jüngeres Publikum an.
  • bietet kaum Möglichkeiten, einen Link zu platzieren. Dies ist nur in der Account-Bio und bei einer Story möglich (wenn man über 10’000 Follower hat). 
  • hat viele interaktionsfreudige Nutzer, die liken und kommentieren.

Es lohnt sich auch, andere Kanäle zu berücksichtigen, wie etwa WhatsApp. Überlege dir in einem ersten Schritt gut, auf welchem Kanal deine Zielgruppe am stärksten vertreten ist. In einem zweiten Schritt legst du fest, wie stark du welche Kanäle bespielen und wie viel Ressourcen du jeweils aufwenden willst.

Schritt 2: Formuliere deine Kampagne für Social Media

Social-Media-Erfolg steht und fällt mit dem Inhalt. Wichtig ist also, deine Story so zu formulieren, dass sie auf Social Media geteilt wird, also «viral» geht.

Basis-Tipp:

Deine Kampagne muss eine klare Botschaft vermitteln. Versuche, deine Projektidee in einem oder zwei Sätzen zu formulieren und vermeide komplexe, verschachtelte Sätze.

  • Beispiel The Sea Cleaners: «Gemeinsam säubern wir die Ozeane mit dem ersten Segelboot, das Plastikmüll sammelt.»

Checkliste für deinen Social-Media-Erfolg

  • Vermittle eine Überzeugung:
    . Beispiel Web-App Radius: «Wir glauben an einen respektvollen Dialog zwischen Menschen mit unterschiedlicher politischer Meinung.»
  • Packe Emotionen rein:
    .
    Beispiel Frauen am Berg: «Ein Film über Mut, Wut und die Freiheit, alte Rollenbilder über Bord zu werfen» 
  • Präsentiere etwas Aussergewöhnliches:
    .
    Beispiel Magic Grill: «Dieser qualitativ hochwertige Grill aus recyklierten Velospeichen wiegt nur so viel wie ein Turnschuh.»
  • Stelle einen Bezug zum Alltag deiner Zielgruppe her:
    .
    Beispiel prezit – der Abfalleimer: «Die Zeit sich über schnell gefüllte Abfalleimer zu ärgern ist vorbei!»

Je mehr dieser vier Elemente dein Projekt beinhaltet, je besser funktioniert es auf Social Media.

Gut zu wissen: Deshalb teilen Nutzer Inhalte auf Social Media

Eine Studie der New York Times zeigt fünf Gründe, wieso Social-Media-Nutzer Inhalte teilen:

  • Andere erfreuen mit wertvollen und unterhaltsamen Inhalten.
  • Ihre Identität vermitteln und sich gegenüber anderen präsentieren.
  • Zwischenmenschliche Beziehungen aufbauen.
  • Sich selbst verwirklichen.
  • Vermitteln von Problemen, aktuellen Themen, Produkten oder Marken.

Für dich heisst das: Überlege dir, welche dieser Motive du mit deiner Projekt-Story befeuern kannst. Zusätzlich kannst du dich fragen: Würde ich diesen Inhalt selber teilen?

Schritt 3: Verpacke deine Inhalte Social-Media-gerecht

Wenn du die Story zu deinem Inhalt formuliert hast, musst du dir überlegen, in welchem Format du sie auf Social Media vermitteln willst.

Basis-Tipps

  • Ohne starke Bildsprache bringt auch die beste Story wenig. Eine Auswertung von über 43 Million Facebook Posts zeigt: Bilder und Videos kriegen am meisten Engagement, während Links hinterherhinken.
  • Ob Video oder Fotos: Bei beiden Formaten ist es wichtig, dass sie ansprechend sind, das heisst, gut ausgeleuchtet und die Motive klar erkennbar.
  • Zeig dein Gesicht, denn darauf reagieren die Leute.
  • Videos funktionieren am besten, poste aber im Zweifelsfall lieber ein gutes Foto statt ein schlechtes Video.
  • Lade Videos und Fotos direkt auf Facebook hoch. So kriegen sie am meisten Likes, Kommentare und Shares.

Checkliste für ein Social-Media-Video

  • Halte deine Videos kurz, idealerweise sind sie nicht länger als zwei Minuten.
  • Komme schnell auf den Punkt, lasse den Vorspann weg. Social-Media-Nutzer haben eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne, du musst sie gleich mit deinem Inhalt packen.
  • Nutze Untertitel: Ein grosser Teil von Facebook-Nutzern schaut Videos ohne Ton.
  • Facebook akzeptiert alle möglichen Formate, empfiehlt aber, MP4 or MOV zu verwenden. Nutze am besten diese Grössen: 4:5, 2:3, 9:16 sowie 1:1.

Jetzt musst du nur noch dein Projekt veröffentlichen. Versuche, den Text im Textfeld kurz zu halten, idealerweise ist dieser nicht länger als 50 Zeichen. Am besten packst du nochmals deine Botschaft oder die Unterstützungsaufforderung in den Posttext. Viel Spass beim Posten!

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