Diese 10 Projekte begeisterten euch 2018 am meisten

Crowdfunding ist keine Nische mehr und findet zunehmend seinen festen Platz in der breiten Öffentlichkeit. Egal ob Bücher, soziale Projekte oder innovative Produkte: Alle möglichen Ideen werden mittlerweile schwarmfinanziert. Auch in diesem Jahr war das nicht anders.

Hier präsentieren wir dir die zehn Projekte, die dieses Jahr am meisten Unterstützer mobilisiert haben. Die Rangliste zeigt nicht nur, welche Projektinitianten es am besten verstanden haben, ihre Unterstützer zu begeistern, sondern auch, welche grossen Themen uns als Gesellschaft beschäftigen. Kleiner Spoiler: Politik und Umwelt schwingen obenaus. Einen gemeinsamen Nenner haben die Projekte, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Alle zeugen sie von einem Willen, aktuelle Umstände zu hinterfragen und zu verbessern.

Platz 10. Le Point Commun

Der 10. Platz geht nach Fribourg. Die Initianten des Projekts «Le Point Commun» sammelten für ein Cafe im Kulttheater «Equilibre». Ihr Ziel: Ein Ort zu schaffen, der für alle offen ist und den alle nutzen. Serviert werden soll Essen und Trinken aus der Region. Dieses Projekt überzeugte 370 Unterstützer, die total 33’712 Franken beigesteuert haben.

Platz 9. Café Primeur

Für den neunten Platz bleiben wir in der Romandie und im Gastronomiebereich. Das «Café Primeur» in Yverdon-les-Bains will mehr als ein normales Café sein. Hier soll eine Mischung zwischen Jahrmarkt- und Park-Atmosphäre entstehen. 370 Unterstützern war dieses Experiment einen Batzen wert. Zusammen haben sie für das Projekt 33’712 Franken locker gemacht.

Platz 8. prezit – der Abfalleimer

Mit seinem «lang ersehnten Geistesblitz» hat der Freiburger Alex Baechler einen Nerv getroffen. Seine Abfalleimervorrichtung «prezit», die vermeintlich volle Abfallsäcke komprimiert, warf nicht nur medial hohe Wellen, auch die wemakeit-Community klickte fleissig den Unterstützen-Button. Gesamthaft haben 445 Personen einen Beitrag geleistet.

Platz 7. PASTA

Kochbücher sind auch im digitalen Zeitalter gefragt. Insbesondere, wenn sie mit viel Liebe fürs Detail gemacht sind, und inhaltlich überzeugen. Bewiesen haben das die beiden Schwestern Anna und Catherine Pearson. Bereits mit dem Projekt «zu Tisch» begeisterten sie die Unterstützer. Ihr zweiter Wurf, «Pasta», steht ganz im Zeichen der Nudel. Küchenfans erfahren darin, wie sie selber Pasta machen und daraus köstliche, nicht alltägliche Gerichte zaubern können. 455 Gourmets haben 41’020 Franken beigetragen.

Platz 6. ZeroWaste Ladencafé in Chur

Unverpackt-Läden waren dieses Jahr in aller Munde. Das Projekt «ZeroWaste Ladencafé in Chur» ermöglicht es den Ostschweizern, möglichst lokal, naturbelassen und saisonal einzukaufen. Darauf schien das Graubünden gewartet zu haben: 459 Personen haben für dieses Projekt in die Taschen gegriffen, 53’675 Franken sind zusammengekommen.

Platz 5. Save the Bees

Die Bienenretter Pascal und Willi Brunner dürfen auf keiner Crowdfunding-Hitliste von diesem Jahr fehlen. Ihre Idee: Eine Bienenwabe, die auf umweltfreundliche Art die schädliche Varroamilbe tötet. Mit ihrem Projekt mobilisierten sie Journalisten, Wissenschaftler, Naturliebhaber und Imker zugleich – und natürlich eine Menge Unterstützer. 588 von ihnen haben total 95’446 Franken überwiesen. Ein Beweis, dass das Thema Bienen-Sterben in der breiten Gesellschaft angekommen ist.

Platz 4. NEIN sagen mit den NONOs

Verspielt geht es auf Platz 4. zu. «NEIN sagen mit der NONOs Häkelbande» ist ein kunterbuntes, unkonventionelles Familienbuch für Kinder ab 4 Jahren. Das Werk macht nicht nur Spass, es lehrt die Leser auch, wie sie nein sagen können – eine Antwort, die nicht allen leicht fällt. Nein sagen will zwar gelernt sein, doch 641 wemakeit-User sagten Ja! und unterstützten das Projekt mit total 14’156 Euro.

Platz 2. #NoNoBillag

Die Gegen-Kampagne zum Umstrittenen NoBillag-Vorstoss wollte die drohende Abschaffung der Öffentlich-Rechtlichen verhindern. 706 Unterstützer zogen mit, womit etwas mehr als die geplanten 120’760 Franken zusammengekommen sind.

Platz 1. Hilfe für Whistleblower

In unserem Ranking «Sammeln in Rekordzeit» stand Natanael mit seinem Projekt «Hilfe für Whistleblower» auf Platz 6: Er brauchte lediglich 6 Tage, um die Zielsumme von 100’000 Franken zu erreichen. Doch wenn es um die Anzahl der Unterstützer geht, machte ihm in diesem Jahr niemand etwas vor. 2’103 Personen haben ihn bei seinem von Gerechtigkeit getriebenen Anliegen unterstützt. Das sind dreimal mehr Unterstützer als diejenigen vom #NoNoBillag-Projekt, das auf dem zweiten Platz steht. Herzliche Gratulation zum verdienten ersten Platz, Natanael!

Wir freuen uns auf viele neue Projekte mit noch mehr Unterstützern im neuen Jahr. Bis dahin wünschen wir dir eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit. Wir sehen uns 2019 wieder mit neuen Ideen!

Du möchtest ein Crowdfunding-Projekt starten? Lege jetzt los 👉🏽 Projekt in Angriff nehmen!

Comment

*:
*: