So machst du dein wemakeit-Projekt bekannt: Mit 29 Tipps zum Crowdfunding-Erfolg 2025

Für deinen Crowdfunding-Erfolg ist es extrem wichtig, dass du dein wemakeit-Projekt verbreitest und kommunizierst. Denn es ist so einfach wie tricky: Wenn niemand von deinem Projekt hört, kann es auch niemand unterstützen. Wichtig zu verstehen: Es kommt vor allem auf dein eigenes Netzwerk an – 50-70% der Unterstützer*innen stammen aus Familie und deinen Freund*innen und Kolleg*innen.

Wir zeigen dir hier, wie du deine Unterstützer*innen erreichst. Die folgenden Tipps helfen dir in allen Phasen deiner Kampagne: egal, ob du deine Kommunikationsstrategie planst, kurz vor dem Start stehst oder dein Projekt bereits läuft.

★ Inhaltsverzeichnis

  1. Basics
  2. Social Media
  3. Kanäle: Wo wird kommuniziert
  4. Inhalte: Worüber wird gesprochen
  5. Community und Sichtbarkeit
  6. Nutzung von KI

1. Basics

  • Dein Einsatz ist gefragt: Von nichts kommt nichts. Plane, während der Laufzeit täglich an der Kampagne zu arbeiten: Kontakte ansprechen, Fragen beantworten, Medien anschreiben oder Social-Media-Content erstellen. Ferien planst du besser danach.
  • Beginne bei deinem Netzwerk: Die Unterstützung startet im engsten Kreis. Sprich zuerst deine Familie und Freund*innen an, dann den Bekanntenkreis und schliesslich das erweiterte Netzwerk. Nutze dazu gezielt Personalisierung, etwa indem du individuelle Nachrichten verschickst – am besten persönlich, nie als Massenmail.
  • Sei persönlich: Niemand mag Spam. Schreibe deine Unterstützer*innen direkt und individuell an, auch per Messenger (WhatsApp, Signal, Telegram & Co.), möglichst ohne Gruppen-Spamming
  • Hol dir Hilfe: Involviere dein Team, deine Band und deine Freund*innen in die Kampagne. Wenn alle ein paar Unterstützer*innen ansprechen, wächst dein Netzwerk rasant und macht die Kampagne zudem abwechslungsreicher.
  • Reden, reden, reden: Sprich überall und laufend über dein Projekt – im echten Leben genauso wie digital.

2. Social Media

  • Social Media Power: Nutze die Social Media Kanäle, die zu dir passen. Am relevantesten sind: Instagram, Facebook, TikTok und LinkedIn. Poste Updates, erzähle deine Story, zeige Projekt-Fortschritte, mache Mini-Videos (Shorts, Reels) – authentisch, nahbar und gerne auch mal „hinter die Kulissen“.
    • Gut zu wissen: Erwähne und tagge uns auf Instagram mit @wemakeit_com in deinen Posts, Reels und Stories. Bitte beachte jedoch, dass wir dir nicht garantieren können, dass wir deine Inhalte jederzeit teilen. Auf Linkedin kannst du uns mit @wemakeit-com in deinem Beitrag erwähnen.
  • Facebook oder Instagram?: Am besten beides, denn so sprichst du ein breites Altersspektrum an. Das ist der grösste Unterschied:
    • Instagram: –34 Jahre, trend- und visuell-orientiert, jüngere Community
    • Facebook: 35+ Jahre, Alltags- und Community-orientiert, stärkere Nutzung durch die Altersgruppen 45+
  • Werbung und neue Werbeformate: Falls möglich, plane ein kleines Werbebudget ein, um gezielt Zielgruppen zu erreichen. Experimentiere bspw. mit Instagram-Boosts – kurze Videos und dynamischer Content wirken am besten.

3. Kanäle: Wo wird kommuniziert

  • E-Mail: Schreibe bevorzugt persönliche E-Mails und gestalte deine Ansprache individuell. Verschicke möglichst keine Massenmails, das ist unpersönlich und weniger sympathisch als persönliche Nachrichten.
  • WhatsApp & Co: Nutze Messenger-Dienste wie WhatsApp, Signal, Telegram & Co., diese sind noch direkter als E-Mails und werden schneller angeschaut. Verzichte auf Gruppen, denn diese werden oft als Spam wahrgenommen. Schreibe deine Kontakte einzeln an oder erstelle Broadcast-Listen (Whatsapp).
  • Newsletter: Kommuniziere regelmässig mit deiner Community per Newsletter. Biete ggf. eine exklusive Vorabinfo oder Extra-Belohnung für deine Abonnent*innen.
  • Podcasts & Audio: Podcasts erleben seit längerem einen Boom. Erzähle deine Geschichte in einem eigenen Podcast oder als Gast (z.B. im Gründer*innen- oder Branchentalk).
  • Instagram Reels & YouTube Shorts: Kurze, authentische Videos sind das effektivste Format, um (gerade auch junge) Zielgruppen auf Social Media zu erreichen. Du willst noch mehr zur Nutzung von Social Media erfahren? Gönn dir: So machst du deine wemakeit-Kampagne 2025 fit für Social Media.
  • Kollaborationen: Kooperiere mit anderen Projekten. Kennst du vielleicht Influencer*innen oder Meinungsmacher*innen, die dein Projekt in ihren Kanälen teilen können? Diese Multiplikator*innen verschaffen dir wertvolle Reichweite.
  • Persönliche Gespräche: Vergiss neben digitalen Kanälen den direkten Kontakt nicht und erzähle wenn auch immer möglich von deinem Projekt.

4. Inhalte: Worüber wird gesprochen

  • Dein Thema: Worum geht es in deinem Projekt? Was ist dein Anliegen? Vermittle es in 1-2 kurzen (!) Sätzen
  • Storytelling: Erzähle die Geschichte zu deinem Projekt: Wie ist es dazu gekommen? In welcher Situation warst du? Was hat dich dazu bewegt? Was willst du verändern oder verbessern und wieso?
  • Updates: Was ist Neues passiert? eile aktuelle Projekt-Meilensteine, Fotos, Planungsfortschritte und Einblicke „hinter die Kulissen“. Nutze unbedingt Multimedia-Inhalte (Bilder, kurze Clips).
  • Die Belohnungen: Jede Belohnung ist eine eigene Geschichte, die du verbreiten und mit der du gezielt Interessierte ansprechen kannst. Während der Laufzeit kannst du neue Belohnungen hinzufügen und diese kommunizieren, dadurch bleibt dein Projekt spannend.
  • Danke sagen: Deine Unterstützer*innen glauben an dich, bedanke dich bei ihnen und bitte sie, das Projekt ebenfalls zu verbreiten.
  • Fragen beantworten: Gibt es Fragen von Unterstützer*innen, die immer wieder auftauchen? Beantworte sie in einem Update auf deiner wemakeit-Seite.

5. Community und Sichtbarkeit

  • Eigene Events: Stelle dein Projekt auf (digitalen oder echten) Veranstaltungen vor – z.B. Gemeindefest, Messen, Konzerte oder Online-Live-Events.
  • Andere Events: Gibt es Veranstaltungen zu deinem oder angrenzenden Themen in deiner Nähe? Dann frag die Verantwortlichen, ob du dort dein Projekt vorstellen kannst. Bring einen QR-Code zu deinem Projekt oder einen Flyer mit oder sammle die E-Mail-Adressen der Teilnehmenden.
  • Von erfolgreichen Projekten lernen: Schau dir andere Projekte an und finde heraus, wie sie vorgegangen sind – lass dich inspirieren.
  • Multiplikatoren finden: Wer kann dein Projekt verbreiten? Organisationen, Meinungsmacher*innen oder deine Nachbarin mit der grossen Insta-Community? Bitte gezielt um Weiterempfehlung und teile Links und Content, der das Teilen erleichtert.
  • Feedback erfragen: Bitte dein Umfeld aktiv um Feedback zu deinem Projekt und nutze es für Verbesserungen.

6. Nutzung von KI

  • KI kann dich nicht ersetzen: Unsere Empfehlung: Nutze KI, um deine Effizienz zu erhöhen, aber nicht, um deine Kreativität oder Originalität zu ersetzen. Setze KI daher bspw. für Brainstorming, Entwürfe oder Rechtschreib- und Grammatik-Hilfe ein (z.B. mit ChatGPT, Perplexity) – aber achte darauf, deine persönliche Note und Authentizität zu bewahren. Prüfe daher gut und genau, dass deine Texte nach dir und nicht nach Einheitsbrei klingen. 
  • Vorsicht vor KI-generierten Bildern: Unterstützer*innen schätzen Authentizität und Echtheit. Um Vertrauen in dich und das Projekt gewinnen zu können, sind eigene und echte Bilder unverzichtbar.
  • Datenschutz: Sei dir unbedingt bewusst: Wenn du keinen Pro-Account verwendest, fütterst du die KI mit deinen Daten. Sei also besonders vorsichtig mit sensiblen und personenbezogenen Daten.

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♦ Du willst noch mehr zur Nutzung von Social Media erfahren? Gönn dir: So machst du deine wemakeit-Kampagne 2025 fit für Social Media.

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