Symbolische Belohnungen für dein Projekt – unsere 7 besten Tipps

Zuletzt aktualisiert: Dezember 2025.

Wie du sicherlich weisst, funktioniert eine Crowdfunding-Kampagne bei wemakeit mit Belohnungen: Jede Person, die dein Projekt unterstützt, erhält eine Gegenleistung. Das kann zum Beispiel dein Produkt oder deine neue Dienstleistung sein. Und genau das finden wir mitunter das Schönste am Crowdfunding: Es ist ein Austausch, bei dem beide Seiten etwas geben und etwas erhalten – «win-win» also!

Aber was ist mit Projekten, die kein konkretes Produkt im Fokus haben, wie eine neue CD, die nächste Kleiderkollektion oder eine Ladeneröffnung? Also Projekte, bei denen materielle Belohnungen nicht offensichtlich sind, beispielsweise bei gemeinnützigen Vorhaben oder Selbsthilfe-Projekten? Auch hier gibt’s eine Lösung! Du kannst dich nämlich mit symbolischen Belohnungen bei deinen Unterstützer*innen bedanken. Wie genau? Das verraten wir dir hier – mit unseren besten Tipps und zahlreichen Beispielen: 

1. Zeige die Wirkung

Was bedeuten CHF*EUR 50 oder CHF*EUR 100 für dein Projekt? Erkläre deinen Unterstützer*innen, was einzelne Beträge ermöglichen, denn so können sie sich viel mehr darunter vorstellen. Beim Nothilfe-Projekt «Wasser für Alle» gaben die Initiant*innen an, wie viele Monate zur Reinigung des lokalen Trinkwassers finanziert werden. 

Bei «Bikes für Nepal Kinder» gab’s die Möglichkeit, neue Ketten oder ein komplettes Velo zu finanzieren.

2. Vergib Patenschaften

Patenschaften sind eine super Art, deine Unterstützer*innen in dein Projekt zu involvieren. Im Rahmen des zweiten erfolgreichen Crowdfundings des Kollektivs «Arte & Escola na Floresta» hatten die Unterstützer*innen die Möglichkeit, eine Patenschaft für eine oder mehrere Fruchtbäume im brasilianischen Amazonas zu übernehmen. Dazu gab’s eine nummerierte Karte mit Zeichnungen lokaler Künstler*innen

3. Informiere über den Fortschritt

Warum bietest du deinen Unterstützter*innen nicht ein regelmässiges Update, damit sie die Wirkung ihres Beitrags mitverfolgen können? Diese Belohnungs gab’s zum Beispiel bei «Sonne für unseren Käse»: Die Initiant*innen informieren mit regelmässigen exklusiven Updates über’s den Fortschritt des Projekts.

4. Biete Symbolisches mit Charakter

Du kannst deine Unterstützer*innen auch zu Botschafter*innen deiner Sache machen: Bierliebhaber*innen konnten beim Projekt «Abfüllanlage für Fäze Bräu» ihren Vor- und Nachnamen auf eine limitierte Etikette drucken lassen. Bei «Stallneubau Lü» vertrauten die Projektinitiant*innen die Namensgebung ihrer Kälber den Unterstützer*innen an. 

5. Involviere dein Team

Belohnungen müssen nicht viel kosten! Unterstützter*innen mögen es, die Personen hinter dem Projekt zu sehen. Daher: Zeigt euch!

Die Band «The Erlkings» bot beispielsweise eine gemütliche Bootsfahrt an der Donau und bei den Initiant*innen von «Büro-Pop Up Apéro Bar» wurden einem sogar die Tarot Karten persönlich gelegt.

6. Hole Partner*innen an Board

Selbst wenn dein Projekt nichts Materielles bietet, kann ein Unternehmen oder eine Organisation diesen Part übernehmen: Finde Partner*innen, welche die Möglichkeit haben, materielle Belohnungen zu vergeben. So geschehen beispielsweise beim «Kafi Dia» Das Buch «Ferment», beigesteuert von Orell Füssli, war im Nu vergeben.

7. Sei kreativ

Es sind die originellsten Belohnungen, die ein Projekt zum Gesprächsthema werden lassen – und das geht auch ganz ohne Budget! So ein aussergewöhnliches Dankeschön überlegten sich die Initiant*innen von «Empathie Initiative retten»: Sie boten ihren Unterstützer*innen einen Tanz des jeweiligen Namens in einer Instagram-Story, wovon einem dann sogar noch das Video geschickt wurde.

Genauso kreativ: Bei «ON FIRE: Hotter Journalismus» wurde einem die eigene Tinder-Biografie textlich vorgefertigt. 


Diese Tipps zeigen eindeutig: Du musst deinen Unterstützer*innen nicht zwingend etwas Materielles anbieten, damit sie sich an deinem Projekt beteiligen. Überlege dir aber originelle Belohnungen, die attraktiv sind und es dir ermöglichen, mit deinen Unterstützter*innen in Kontakt zu bleiben. 

★ Noch mehr Tipps? Hier geht’s zu weiteren Ideen für grossartige Belohnungen. Und dann heisst’s “Los geht’s!”, wir sind gespannt auf dein Crowdfunding-Projekt!

★ Dein Projekt ist startklar? Hier lang!

Comment

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  • Ich habe ein Buchprojekt. Ich nutze die Kampagne als Möglichkeit, das Buch vorzubestellen. Aber natürlich möchte ich gerne eine Dankeskarte erstellen.
    Konstantin Benz on 2024-08-14 10:08